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Musikalischer Traumjob: Wie wird man eigentlich Musikproduzent?

von Gossipcheck Redaktion
Musikalischer Traumjob: Wie wird man eigentlich Musikproduzent?

Musikalischer Traumjob: Wie wird man eigentlich Musikproduzent?

Viele Menschen, die sich in ihrer Freizeit schon lange der Musik verschrieben haben, träumen davon, ihr Geld als Musikproduzent zu verdienen.

Allerdings ist es den meisten von ihnen dabei überhaupt nicht klar, wie dieser Traum eigentlich zur Realität werden kann. Welche Möglichkeiten der Ausbildung es für den Beruf des Musikproduzenten gibt und ob auch Quereinsteiger in diesem Business eine Chance haben, zeigt der folgende Beitrag.

Die Ausbildung zum Musikproduzenten

In der Musikbranche ist es in vielen Bereichen so, dass eine typische Ausbildung im klassischen Sinn kaum zu definieren ist.

Viele erfolgreiche Musikproduzenten haben jedoch eine Musikhochschule besucht. An einer solchen ist es möglich, das Fach Musikproduktion zu studieren. In der Regel nimmt ein entsprechendes Vollzeitstudium sieben Semester in Anspruch.

Eine Ausbildung ist an privaten Instituten teilweise allerdings auch in nur zwei Jahren möglich. Die Preise für diese Lehrgänge gestalten sich oft jedoch sehr hoch, wobei diese Kosten noch keine Garantie für eine hochwertige Ausbildung darstellen.

Die Möglichkeiten für Quereinsteiger

Der Beruf des Musikproduzenten wird auch von vielen Quereinsteigern ergriffen. Diese haben im Vorfeld beispielsweise als Toningenieure oder Musiker gearbeitet, sodass sie einen fundierten Erfahrungsschatz im Musikgeschäft mitbringen.

Nicht zu vernachlässigen sind die zahlreichen Weiterbildungsangebote. Das Audio-Design lässt sich beispielsweise im Rahmen entsprechender Workshops erlernen. Auch Kenntnisse in den Bereichen Lizenzierung, Urheberrecht, Künstlermanagement und Labelgründung können sich Interessierte auf diese Weise aneignen.

Für Musikproduzenten ist vor allem die Tontechnik von Bedeutung. Besonders sinnvoll zeigt es sich daher, eine Ausbildung zum Toningenieur zu durchlaufen, wenn eine Karriere als Musikproduzent angestrebt wird. Hochwertige Produktionen sind ohne Fachkenntnisse des entsprechenden Equipments schließlich kaum möglich. Ein großer Vorteil besteht zudem darin, wenn auch selbst mindestens ein Instrument beherrscht wird und ein gutes musikalisches Gehör vorhanden ist.

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In welchen Bereichen sind Musikproduzenten tätig?

Der Job des Musikproduzenten zeichnet sich vor allem durch seine vielfältigen Einsatzbereiche aus. Nicht nur die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Künstlern und Bands jeglicher Genres ist möglich, sondern etwa auch die Produktion von Samples, Werbejingles oder Soundtracks für Computerspiele.

Doch nicht nur die Songs selbst stehen im Fokus der Musikproduzenten. Sie sind außerdem dafür verantwortlich, neue Talente zu entdecken und diese zu fördern. Der Produzent ist für die Künstler-Produktionen sowie für die entsprechende erfolgreiche Vermarktung zuständig. Nötig ist es daneben auch, dass das Budget für die Aufnahmen von dem Musikproduzenten stets im Blick behalten wird. Sie führen ebenso die Vertragsverhandlungen mit den Künstlern beziehungsweise ihren Managern.

Musik produzieren: Ein Leben im Rampenlicht?

Wird an den Beruf des Musikproduzenten gedacht, kommen vielen Menschen gleich große Namen in den Sinn, wie Hans Zimmer, Quincy Jones oder Timbaland. Allerdings stehen in der Realität nur die wenigsten Musikproduzenten derart im Scheinwerferlicht. Die meisten von ihnen überlassen lieber den Künstlern das Feld.

Sie konzentrieren sich demnach vollständig auf ihre Arbeit mit der Musik. Innerhalb der Branche selbst ist es so dennoch möglich, sich einen Namen zu machen und auch entsprechendes Geld zu verdienen. Um die Karriereleiter zu erklimmen, müssen Musikproduzenten jedoch vor allem die nötige Geduld mitbringen. Daneben lässt sich nicht auf viel harte Arbeit und ein gewisses Quäntchen Glück verzichten.

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